ICG Alkmaar 2015

Eine Stadt, 1253 Athleten, 35 Länder, 5 Kontinente, 85 Städte, und alle haben nur eine Veranstaltung im Kopf – die International Children’s Games 2015.

Im Allgemeinen sind die Athleten zwischen zwölf und fünfzehn Jahre alt, und praktizieren die jeweilige Sportart in einem Verein, welcher sich für die Spiele anmelden hat können. Natürlich sind alle Sportler auf Grund des Wettkampfes hier, jedoch liegt der Fokus auch noch auf vielen anderen Bereichen. Kommunikation, kulturelle Einblicke und auf viele weitere Dinge wird bei den International Children’s Games sehr Wert gelegt.

Hier in Alkmaar gibt es in der Sportsvillage fünf Zelte. Eines wird als Essenszelt genutzt, wo die Athleten Frühstück und Abendessen bekommen. Die anderen vier sind die Schlafzelte, jeweils zwei für ein Geschlecht. In diesen Zelten gibt es keine Tür, denn alle sogenannten Zimmer werden nur mit dünnen zusammengeschraubten Wänden unterteilt. Licht gibt es von 6 bis 23 Uhr, und Strom gibt es nur an gewissen Stellen im Essenszelt. Somit ist der Strom zu einer echten Rarität im Village geworden. Jedoch hat dies auch bewirkt, dass sich die Sportler der verschiedenen Städte und Länder besser kennenlernen, auch wenn die Sprache meist eine Hürde ist. Trotzdem sieht man schon von weitem, wie gut sich die Athleten untereinander verstehen, und manchmal kann man sogar während eines Wettkampfes ein kleines Lächeln beiderseits sehen. Und genauso soll es sein! Natürlich kommen das kulturelle Programm, und die Freizeitaktivitäten nicht zu kurz, und somit gab es eine Pool Party, einen Klettergarten und ein Käsefest in der Altstadt von Alkmaar. Bei allen Aktivitäten wurden die Kinder mit anderen zusammengebracht, um sich gegenseitig Bekannt zu machen. Es werden viele Kontakte geknüpft und Freundschaften geschlossen. Es ist wichtig, dass die Kinder miteinander spielen und reden, denn somit lernen sie Dinge für`s Leben. Und ganz plötzlich wird das Handy vom Mittelpunkt zur Nebensache, und die Kinder spielen im Freien Volleyball miteinander.

Sonntagabend war das ganze Spektakel wieder vorbei, und alle Athleten, Coaches, Volunteers und sonstigen Beteiligten wurden zu einer offiziellen Closing Ceremony eingeladen. Hierbei wurden alle Kinder nochmal geehrt, und der Fair-Play-Award ging an einen Grazer Volleyballer. Feierlich wurde die offizielle ICG-Flagge an die Innsbrucker Bürgermeisterin Frau Magistra Oppitz-Plörer übergeben, denn dort werden die International Children’s Games 2016 im Winter stattfinden. Abschließend bleibt nur eins zu sagen, die 49. International Children’s Games in Alkmaar sind hiermit offiziell zu Ende! Alle Athleten können äußerst stolz auf sich sein, denn sie haben diese Spiele auf ihre eigene Art und Weise ganz besonders gemacht!

Text: Melanie Jelinek, Foto: Paula Fiegl | Medienzweig der Ferrarischule Innsbruck, innsbruck-tirol sports GmbH

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